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Sonntag, 24. Januar 2010

Rote Bete aufs Brot

Folgendes ist eher ein Versuch, der noch einiges an Verbesserung bedarf. Das Hauptproblem ist, dass die Paste irgendwie nicht rund genug ist und dem Brot nicht genug "Feuchtigkeit" gibt. Vielleicht müsste man einfach viel mehr Öl reintun, aber das wäre ja auch doof.

Auf dem Foto sieht man das Zeug übrigens auf selbstgemachtem Vier-Minuten-Brot.


500 g Rote Bete schälen (Handschuhe nehmen!) und kochen - im Schnellkochtopf dauert das ca. 20 Minuten, wenn ich mich recht erinnere. Man kann die Rote Bete auch erst kochen und dann schälen, das habe ich aber noch nicht probiert. Wenn die Rote Bete jung und hübsch ist, reicht auch abbürsten.

Gekochte Rote Bete zusammen mit ca. 150 g Tofu, etwas Öl, ordentlich Meerrettich (frisch oder aus dem Glas), Salz und Pfeffer pürieren.

Sonntag, 17. Januar 2010

Austernpilz-Sandwich

Dieses Sandwich ist bestens geeignet für ein spätes Frühstück am Samstag, wenn man nicht ganz groß auffahren möchte, aber kein Alltagsessen will. Die einzelnen Zutaten kann man natürlich je nach Geschmack und Vorrat verändern.




300 g Austernpilze nur ganz grob zerteilen und in Öl scharf anbraten. Wenn die Pilze Farbe genommen haben, bei niedrigerer Temperatur weiterbraten. Bevor die Pilze gar sind, eine fein geschnittene kleine Zwiebel, eine halbe gehackte Chilischote zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen, zu Ende braten. Herd ausstellen, etwas Petersilie unterrühren.




Derweil Sandwiches vorbereiten aus zwei Scheiben Brot, eine bestrichen mit Senf, die andere mit Margarine. Eine Scheibe auf einen Teller legen, darauf Räuchertofuscheiben, dann die Austernpilze gefolgt von Alfalfasprossen, evtl. salzen, und zum Abschluss die zweite Scheibe Brot.

Donnerstag, 19. November 2009

Vier-Minuten-Brot

Dieses Brot hat C. bei chefkoch.de (hier nur eines der vielen Rezepte) entdeckt, dort ist es Objekt langer Forendiskussionen und heißt mal "Drei-" und mal "Fünf-Minuten-Brot". Es geht jedenfalls sehr schnell, die Backzeit ist natürlich nicht inklusive.



4 Tütchen Trockenhefe in 900 ml lauwarmem Wasser auflösen. 1 kg Weizenvollkornmehl, 4 TL Salz, 1 TL Zucker, 300 g Saaten/Nüsse/Kerne und einen guten Schluck Essig mit dem dem Wasser-Hefe-Gemisch vermengen. Alles in eine gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Backform schütten und im (zunächst kalten) Ofen bei 200 Grad backen. Nach 75 Minuten aus der Form nehmen und bei Bedarf noch 10 Minuten formlos weiterbacken.


Wofür der Essig ist, ist mir nicht ganz klar, und wahrscheinlich kann man sich ihn auch sparen - aber er hat auch nicht gestört. Von Zucker ist in den Rezepten keine Rede, aber die Hefe braucht doch immer was zu essen, dachte ich, wenn sie schon so wenig Zeit zum arbeiten hat... :)

Sonntag, 12. Juli 2009

Blueberry-Pancakes

Blaubeer-Pfannkuchen für ein us-amerikanisches Sonntagsfrühstück, sehr leicht zu machen.

Mit Ahornsirup wären sie noch besser und typischer gewesen, aber der war heute leider alle. Und: Der Basilikum ist nur aus optischen Gründen dabei, schmeckt wahrscheinlich nicht besonders.

Eine Freundin, die das Bild sah, fragte, ob sowas denn wirklich vegan sein könne. So kam dieser Blog zu seinem Namen... :-)

Und so gehts (6-8 Stück):
125 g weißes Weizenmehl (man kann die Hälfte davon auch durch Vollkornmehl ersetzen), 1 TL Backpulver und 1/4 TL Salz vermischen. In einem zweiten Gefäß 235 ml Soja-/Hafer-/Reismilch, 2 EL Rapsöl (o. a. geschmacksneutrales Öl) und 3 EL Agavensirup (lt. Rezept geht auch Orangensaft, ob der so süßt, wage ich aber mal zu bezweifeln; ich habe heute einfachen Haushaltszucker genommen) vermengen. Die flüssigen in die trockenen Zutaten schütten und zügig vermischen (zu langes Rühren ist lt. Rezept schlecht). Zum Schluss eine sehr gute Handvoll Blaubeeren untermengen.

Eine beschichtete Pfanne mittelhoch erhitzen, etwas Fett und pro Pancake 2 gehäufte EL Teig reingeben. In größere Pfannen passen gleichzeitig zwei Pfannkuchen. So lange auf der einen Seite backen lassen, bis Blasen auf der Oberseite erkennbar sind. Dann wenden und so lange backen, bis beide Seiten schön braun sind. Pancakes sind dicker als deutsche Eierkuchen und sollten innen noch etwas weich sein.

Mit Puderzucker und Ahornsirup essen.