Karotten, Kartoffeln, Knollensellerie, Kürbis, Lauch, Pastinaken, Rote Bete, Steckrüben, Süßkartoffeln, Topinambur, Zwiebeln usw. usf. putzen und in grobe Würfel schneiden, Knoblauchzehen pellen, eine Chilischote in feine Ringe schneiden. In einem Gefrierbeutel eine Marinade aus Olivenöl, Sojasauce, Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe sowie Gewürzen nach Wunsch (Rauchsalz, veganes Brathähnchengewürzsalz, Oregano, Majoran, Kümmel, Rosmarin, ...) zusammenrühren. Gemüse in den Beutel tun und alles gut durchmassieren (der Gefrierbeutel soll für die gute Ausnutzung der Marinade sorgen). Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und für mind. 40 Minuten bei 180 Grad backen, zwischendurch immer mal wieder nachgucken, evtl. umwenden. Man kann auch erst die besonders langsam garenden Gemüse in den Ofen tun (z. B. Karotten, Kartoffeln) und den Rest 20 Min. später.Tit!
Dazu passen Saucen/Dips wie Hummus, vegane Mayonaise u. ä., evtl. Brot.
Dienstag, 3. November 2009
Röstgemüse aus dem Backofen
Dies ist ein Rezept, das vor allem in Herbst und Winter toll ist. Zum einen kommt etwas sehr heimeliges dabei raus, zum anderen kann man die ganzen Knollen und Wurzeln, die man zu den Jahreszeiten so kaufen kann/muss verwenden. Z. B. diese (in alphabetischer Reihenfolge):
Sonntag, 1. November 2009
Rückmeldung mit Pikantem Fenchel-Orangen-Salat
Noch ist dieses Blog nicht ganz tot. Und für die zumindest zeitweise Revitalisierung hat der Film "Julie & Julia" gesorgt. Darin kocht die New Yorkerin Julie Powell alle Rezepte aus dem Kochbuch über französische Küche von Julia Child (Merryl Streep) nach und veröffentlicht ihre Erlebnisse im Internet. Die Rezepte sind beileibe nicht vegan und der "Du schaffst das schon, sei kein Frosch"-Humor im Zusammenhang mit dem Kochen lebendiger Hummer war nicht sehr lustig. Letztendlich aber erinnerte mich der Film an einen Blog, den ich mal angefangen hatte...
Eigentlich mag ich ja kein Obst im (herzhaften) Essen (in Desserts natürlich schon). Eine Ausnahme stellt Fenchel-Salat mit Orangen dar. Der schon ziemlich krasse Geschmack des Fenchels wird durch Orangen und -saft abgemildert, ohne ihn zu verfälschen (oder so). Normalerweise habe ich den Salat immer mit Balsamico und Olivenöl gemacht, was zu einem ziemlich süßen Ergebnis führte. Mit Internet-Inspiration habe ich heute eine Variation ausprobiert, die sicher nicht zu süß ist.
Der Film war übrigens sehr nett, unaufregend, aber für eine ausgeglichene Stimmung sorgend. Nur die letzte Viertelstunde zog sich etwas und beeinträchtigte den Gesamteindruck durch zu viel Schleim etwas.
Eine große Knolle Fenchel in ganz dünne Scheibchen hobeln. Zwei Orangen filetieren, auch den Saft aufheben. Eine kleine Zwiebel in dünne Scheiben schneiden/hobeln. Eine kleine rote Chili sehr klein schneiden. Alles zusammen in eine Schüssel geben, salzen, etwas pfeffern, mit dem Saft einer Zitrone und 2 EL Olivenöl verrühren. Im Kühlschrank durchziehen lassen, vorm Essen etwas Zeit bei Zimmertemperatur geben, damit der Salat nicht zu kalt ist.Beim Hobeln des Fenchels macht sich ein Trüffelhobel sehr gut. Auch für andere Sachen (Radieschen, Zwiebeln, Ingwer, ...; Trüffel hatte ich noch nie in der Hand) ist sowas sehr praktisch, obwohl bestimmte andere Leute sich immer wieder lustig machen :). Ich habe meinen mal im Kaufhaus für irre viel Geld (ca. 30 Euro) gekauft und der scheint auch ein gutes Produkt zu sein und man kann ihn in die Spülmaschine tun. Aber es gibt sicher auch funktionierende für weniger.
Edit: Damit der Salat etwas runder und "wärmer" (nicht im Temperatur-Sinne) schmeckt, würde ich empfehlen, einen TL Erdnussbutter in etwas von der Soße ganz kurz in der Mikrowelle zu erwärmen, damit man alles gut verrühren kann und sich die Erdnussbutter gut im Salat verteilt.
Der Film war übrigens sehr nett, unaufregend, aber für eine ausgeglichene Stimmung sorgend. Nur die letzte Viertelstunde zog sich etwas und beeinträchtigte den Gesamteindruck durch zu viel Schleim etwas.
Sonntag, 2. August 2009
Eistee
Schwarzen Tee* ** kochen. Ich kühle ihn auf "natürlichem" Weg ab, also erst durch einfaches in der Küche Rumstehen und dann im Kühlschrank. Bei Wikipedia heißt es, der Tee würde dann häufig bitter, das ist mir noch nicht aufgefallen. Allerdings muss für diese Variante aufmerksam den Wetterbericht gucken, um schon am Vortag zu wissen, dass es heiß wird. Die Alternative ist es, starken Tee zu kochen und ganz viele Eiswürfel reinzutun, mit der Abkühlung geht es dann ganz schnell.***
Der Rest ist schnell erledigt. In ein Glas Eiswürfel, Zitronensaft (auf das 0,5-l-Glas im Bild von einer ganzen Zitrone), einen guten Schluck Apfelsaft geben. Je nach Stärke des Tees entweder mit Tee aufgießen oder noch Luft für etwas kaltes Wasser lassen. Statt Apfelsaft geht natürlich jeder andere, Pfirsich ist bei den Fertig-Eistees ja sehr beliebt. Oder man lässt den Saft weg und hat dann einen reinen Zitroneneistee. Prost!
* Es soll sich jetzt nicht so anhören, als wäre ich der große Experte und wahrscheinlich würde ich den auch nicht unter drei anderen herausschmecken können. Aber trotzdem habe ich einen Lieblingstee. Er kommt aus Sri Lanka, Tees, die von dort kommen, heißen Ceylon, obwohl die Insel seit 1972 nicht mehr so heißt... Es ist ein Bio-Tee, der von gepa vertrieben wird, also aus fairem Handel ist und den es lose und in Beuteln gibt (Link zu gepa). Ich kaufe die fairen Sachen übrigens immer im Weltladen Zeichen der Zeit in der Nähe des Kollwitzplatzes in Prenzlauer Berg. Große Auswahl an Lebensmitteln (das Kunstgewerbe gucke ich mir eher nicht an) und nette Menschen, mit denen man auch über Wünsche bzgl. des Sortiments sprechen kann, gibt es da. Über den Namen kann man da hinwegsehen ;).
*** Wiederum in diesem kurzen deutschen Wiki-Artikel zu Eistee ist von Instant-Tee die Rede. Sowas ist mir im Kaufmannsladen noch nie aufgefallen. Wäre natürlich praktisch, wenn man den gleich in kaltem Wasser auflösen könnte und so das Abkühlen entfällt.
Samstag, 1. August 2009
kleines Eiscafé Tanne B (Berlin-Kreuzberg)
Beim Tanne B in der Marheinekehalle gibt es immer zwei oder mehr Eissorten auf Soja-Grundlage, die vegan sind. Heute hatten sie das absolute Grundprogramm Schokolade (war lecker) und Vanille (nicht probiert) im Angebot, neulich gab es extrem gutes Pistazieneis. Die Waffeln sind, so wurde mir mal versichert, vegan, ebenso der Keks, der mir beim letzten Besuch in den Becher gesteckt wurde. Die MitarbeiterInnen scheinen zu wissen, worum es geht.
Tanne B. in der Marheinekehalle
Marheinekeplatz/Bergmannstraße (googlemaps)
10961 Berlin
www.tanneb.de
Montag-Samstag 11-19 Uhr
*Edit: Gerade habe ich auf der Homepage von Tanne B. gelesen, dass man sich selbst als Eissalon bezeichnet. Ob das nicht zu sehr an Friseur erinnert? ;)
BioBio Tofu-Bolognese und was man draus machen kann
Vor Kurzem hat Plus, unser Haupt-Supermarkt, zugemacht und nach einigen Tagen Umbauzeit als Netto wiedereröffnet. Das passiert mit fast allen Plus-Märkten, weil die Firma verkauft wurde. Es gab viele Gerüchte über die veganen Produkte, Plus hatte für einen Discounter ein ganz gutes Angebot. Der erste Besuch im neuen Markt hat mich dann beruhigt: Natur-Tofu, Tofu-Bratstreifen, Soja-Reis-Milch (jetzt sogar mit calciumreichen Algen), Schokoaufstrich und auch Tofu-Bolognese, um die es hier gehen soll, sind weiterhin vorhanden. Ich hoffe, das bleibt so.
Man kann nicht sagen, dass die Bolognese (Foto oben) schon optisch Appetit macht (mittleres Foto). Aber man muss sie ja nicht pur essen, das ist auch nicht unbedingt anzuraten, weil sie sehr würzig ist. Sie ist aber hervorragend geeignet als Grundlage für eine schnelle Nudelsoße. Einfach mit Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten (frisch, ganz oder geschnitten aus der Dose oder passiert aus der Packung), Kräutern und vielleicht Chili erhitzen, dazu Nudeln kochen. Und schon sieht das Ganze viel leckerer aus (unteres Bild). :)
