Sonntag, 17. Januar 2010

Austernpilz-Sandwich

Dieses Sandwich ist bestens geeignet für ein spätes Frühstück am Samstag, wenn man nicht ganz groß auffahren möchte, aber kein Alltagsessen will. Die einzelnen Zutaten kann man natürlich je nach Geschmack und Vorrat verändern.




300 g Austernpilze nur ganz grob zerteilen und in Öl scharf anbraten. Wenn die Pilze Farbe genommen haben, bei niedrigerer Temperatur weiterbraten. Bevor die Pilze gar sind, eine fein geschnittene kleine Zwiebel, eine halbe gehackte Chilischote zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen, zu Ende braten. Herd ausstellen, etwas Petersilie unterrühren.




Derweil Sandwiches vorbereiten aus zwei Scheiben Brot, eine bestrichen mit Senf, die andere mit Margarine. Eine Scheibe auf einen Teller legen, darauf Räuchertofuscheiben, dann die Austernpilze gefolgt von Alfalfasprossen, evtl. salzen, und zum Abschluss die zweite Scheibe Brot.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Nuss-Mocca-Cupcakes

Das Rezept für diese Cupcakes stammt auch aus "Vegan Cupcakes Take Over The World" (s. Marble Cupcakes). Ich hatte im Eifer des Gefechts leider vergessen, dass ich eigentlich keine Mocca-Creme mag. Aber insgesamt waren die Küchlein (trotzdem) lecker, sahen gut aus und die Omnis, denen ich das gebacken habe, waren teilweise sogar begeistert. Jetzt weiß ich wenigstens, wie man Haselnüsse röstet und das das wirklich einen Unterschied macht. Außerdem bin ich nun stolzer Besitzer einer Gebäckspritze (oder wie das heißt), mit der die hübschen Häufchen auf den Cupcakes hergestellt wurden.


Sonntag, 10. Januar 2010

Grünkohl

Es gibt durchgedrehten, suppen- oder breiähnlichen Grünkohl und es gibt diesen wundervollen gemüsigen Grünkohl. Und der macht gar nicht so viel Arbeit, wie es immer heißt. Man braucht nur wirklich einen großen Haufen Grünkohl, der schwieriger zu transportieren und aufzubewahren ist als ein Tütchen TK-Erbsen. :) Das Foto unseres Haufens ist leider nicht besonders eindrucksvoll geworden:


Wir hatten des Öfteren Raupen als blinde Passagiere in der Biokiste, die leider in unserer Obhut nicht länger überlebt haben. Vielleicht brauchen die (genau wie man es vom Grünkohl behauptet) Frost?! Die nächste Raupe kommt in die Grünanlage, egal wie das Wetter ist.


1,5 kg Grünkohl waschen und von den dicken Strünken abstrappen (oder andersrum). Je besser, sauberer und weniger welk der Kohl ist, desto weniger aufmerksam muss man sein und desto schneller gehts.

Zwei Zwiebeln und ein Päckchen Räuchertofu in einer großen Pfanne anbraten.


Den vorbereiteten Kohl und gut 1/4 l Wasser, Salz, Pfeffer, Rauchsalz und Gemüsebrühe sowie etwas Kümmel dazugeben und umrühren (C. hat auch zwei Nelken dazugetan, das finde ich aber doof, und eigentlich soll auch Piment rein, das hatten wir aber nicht da). Dabei darf die Pfanne ruhig ordentlich voll sein, ... 

 ... das Volumen reduziert sich beim Dünsten (mit Deckel!) in den folgenden ca. 30 Minuten sehr. Dabei immer mal wieder umrühren und drauf achten, dass genug Flüssigkeit bleibt, im Zweifelsfall etwas Wasser nachschütten. Wenn der Kohl gar ist - er soll aber noch etwas Biss haben -, geviertelte vegane Würstchen dazugeben. Wir hatten so eine Art Wiener, die passten aber nicht so gut; die Würstchen sollten etwas fester und herzhafter sein.


Zum Grünkohl gibts Kartoffeln und unverzichtbar ist Senf!!!

Samstag, 9. Januar 2010

Dekor Konfetti

Zugegeben, sowas braucht man eigentlich nicht, aber manches, us-amerikanisch insperierte Gebäck, z. B. "Chocolate and Vanilla Marble Cupcakes",  sieht einfach schöner aus mit etwas Buntem obendrauf. Dieses "Dekor Konfetti" von Schwartau ist lt. Zutatenliste vegan, aber die Farbstoffe sind nicht unbedingt gesundheitsfödernd, wenn man einer kurzen Internetrecherche glauben möchte.



Marble Cupcakes

Heute habe ich zum ersten Mal ein Rezept aus dem Backbuch Vegan Cupcakes Take Over the World ausprobiert. Das Buch hat mir C. extrem uneigennützig  zu Weihnachten geschenkt...

Ich habe mich für die "Chocolate and Vanilla Marble Cupcakes", zu deutsch könnte man sie Marmorküchelchen nennen, entschieden - bzw. hat eigentlich C. die Entscheidung übernommen. Zusammen mit "Vegan Fluffy Buttercream Frosting" (1/4 Rezept, auch aus dem Buch) sieht das dann so aus:

Die Creme habe ich mit einem kleinen Gefrierbeutel, von dem ich eine Ecke abgeschnitten habe, dekoriert. Talentierte Menschen könne da sicher noch kunstvolleres gestalten. Über das Bunte kann man hier mehr lesen. :)

Die Cupcakes sind sehr lecker, innen angenehm fluffig geworden. Das sagt auch M., die ein paar davon zum Geburtstag bekommen hat (Herzlichen Glückwunsch!). Selbst die geringe Menge Alsancreme macht die Dinger einigermaßen süß, in Amerika würde man aber sicher viel mehr nehmen.